Tennengau Climbers

Schöderhorn (2475m) am 28.12.2018

 

Nach dem gestrigen sonnigen und warmen Tag gibt es wohl abfahrtstechnisch ost- bzw. südseitig nicht mehr viel zu holen, also suchten wir nach etwas Nord-West-Seitigem und so viel die Wahl wieder mal auf das Schöderhorn. Leider mussten wir jedoch feststellen, dass Grossarl von den Niederschlägen der letzten Wochen nicht viel abbekommen hat, zumindest nicht in Form von Schnee…  

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Kampl (2190m) am 22.12.2018

 

Ganz so schlecht hat der Winter dieses Jahr ja nicht begonnen. Nach einigen Pulverschwüngen am Gamsfeld, Trattberg und Co kommt aber der alljährliche Wetterumschwung, wenn es in Richtung Weihnachten geht. So mussten wir das letzte Schönwetterfenster einfach noch nützen und kaum waren wir wieder beim Auto, begann es auch schon zu regnen. Perfektes Timing kann man da nur sagen.. 

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Torstein Eisrinne über Gosaugletscher am 12.05.2018

 

Trotz der sommerlichen Temperaturen zog es uns heute nochmals zur weißen Pracht. Unser Ziel die Eisrinne auf den Torstein im Dachsmassiv. Heute wäre zwar der Name Firn- bzw. Sumpfrinne passender gewesen, aber dafür waren beim Aufstieg nicht mal Steigeisen nötig.

 

Aufstieg und Abfahrt erfolgte wie vor 2 Wochen auf den Dachstein, über den Gosaugletscher. Kaum zu glauben, aber die Ski müssen bei der Abfahrt immer noch nicht lange auf den Rücken bevor man wieder bei den Bikes am hinteren Gosausee ankommt.

 

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Dachstein (2995m) via Gosaugletscher am 28.04.2018

 

Ganz konnten wir es aber dann doch wieder nicht lassen und nützten den heutigen traumhaften Tag für einen Ausflug auf den Dachstein. Von Gosau ging es mit dem MTB bis zum hinteren Gosausee. Über den Sommersteig wanderten wir dann ein paar Höhenmeter für den womöglich letzten Schneekontakt (mit Tourenski) dieser Saison. Nach dem Aufstieg über den Westgrat, einer ausgiebigen Gipfelrast und der anschließenden Abfahrt ,folgte auch noch eine Abkühlung im hinteren Gosausee. Besser könnte das Saisonende eigentlich nicht sein…

 

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Dreiherrnspitze (3499m) und westl. Simonyspitze (3481) am 08.04.2018

 

Heute stand unser eigentliches Ziel am Programm, so starteten wir nach einer erholsamen Nacht (Zweibettzimmer) und einem super Frühstück bei Tagesbeginn in Richtung Reggentörl und weiter über das Umbalkees zum Gipfel des Grenzberges. Leider trübte der plötzlich eingefallene Nebel ein wenig die Gipfelaussicht, doch wir hatten ohnehin die Abfahrt über das Simonykees im Sinn und so statteten wir auch noch der westlichen Simonyspitze einen Besuch ab. Hier wurden wir dafür dann mit der wunderbaren Gipfelaussicht nach allen Seiten belohnt. Danach machten wir uns so schnell wie möglich ab ins Tal damit wir den „Hexenkessel“, das Maurertal, so früh wie möglich hinter uns bringen.

 

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Mttl. Malhamspitze (3364m) und Rostocker Eck (2749m) am 07.04.2018

 

Bereits letzte Woche hatten wir den Grenzberg zwischen Südtirol, Salzburg und Osttirol die Dreiherrnspitze im Visier. Aufgrund des schlechten Wetters mussten wir diesen formschönen Gipfel auf dieses Wochenende verschieben und gab es dafür Kaiserwetter vom Feinsten.

 

Damit sich die doch nicht ganz kurze Anreise ein wenig auszahlte, reservierten wir uns ein Bett in der Essener Rostocker Hütte. Den heutigen Tag nutzten wir gleich und machten beim Hüttenzustieg einen „kleinen“ Umweg auf die Malhamspitze und das Rostocker Eck. Beides wirklich super Gipfel, doch trotz der Höhe machten uns die frühlingshaften Temperaturen auf den heutigen 2200hm mit dem Gepäck am Rücken etwas zu schaffen. Die Aussicht, die traumhafte Abfahrt und das Weißbier auf der sonnigen Terrasse der Hütte war aber die beste Belohnung dafür.

 

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Dachsteinüberschreitung via Windleger und Edelgries am 04.03.2018

 

Nach der traumhaften Tour gestern am Tennengebirge ging es heute zum nächsten Schmankerl.. dem Dachstein. Heute aber nicht von Gosau weg, sondern aus Westen. Vorbei an der Bachlalm steigen wir über das Kar zur Windlegerscharte auf und fahren auf den Gosaugletscher ab. Nach der Überschreitung des Dachsteins gelangen wir durch den Rosmariestollen zu unserer Abfahrtsvariante über das Edelgrieß. Von der Talstation ging es über das Satteleck wieder zurück zum Auto. Supercoole Runde, welche Dank dem Satteleck auch ohne lästige Auto Hin- und Her-Parkerei möglich ist.

 

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Über den mittleren Wieselstein (2300m) zum Scheiblingkogel (2277m) am 03.03.2018

 

Auch heute war wieder Start beim Pass Lueg in Golling. Ziel war aber dieses Mal der Scheiblingkogel. Zuerst ging es wie gewohnt über die Bergler Hütte auf den ersten Gipfel für heute, den mittleren Wieselstein. Von hier dann ein paar Meter abwärts und dann über mehrfaches Auf-und Ab über das Plateau des Tennengebirges zum Gipfel des Scheiblingkogel. Vom Scheiblingkogel wählten wir heute dann die Abfahrtsvariante „Röth“ da die „Schwer“ anscheinend aufgrund windgepresstem Schnee nicht mehr das Gelbe vom Ei sei. Dies war eindeutig die richtige Entscheidung, von oben bis zur Forststraße gab es fast immer traumhaften Pulverschnee.

 

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Mittlerer Wieselstein (2300m) und Hochtörl (1913m) am 25.02.2018

 

Bitter kalt aber traumhaft schön war es heute am westlichen Ende des Tennengebirges. Vom Gasthof Pass Lueg ging es vorbei an der malerisch gelegenen Berglerhütte auf den mittleren Wieselstein und nach einer kurzen Abfahrt und anschließendem kleinen Gegenanstieg auf das Hochtörl. Von hier dann über das Wirreck zurück ins Tal. Bereits vor 3 Jahren war diese Runde ein voller Genuss und das war es auch heute wieder.. vom Hochtörl bis zur Forstraße, über die man dann wieder zum Ausgangspunkt gelangt, traumhafter Pulverschnee.

 

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Skitour auf die Mittlere Pederspitze (3462m) am 11.02.2018

 

Nach der gestrigen Tour auf Zufallspitze und den Monte Cevedale, nahmen wir uns heute die 3462m hohe mittlere Pederspitze als Ziel. Vom Gasthof Enzian ging es ein paar Meter aufwärts zur Enzianalm und weiter ins flache Pederrtal. Durch dieses dann weiter in Richtung Flegelwand, an dieser rechts vorbei in den Kessel zwischen Schildspitze und mittlerer Pederspitze. Von dort dann rechts über den eher flachen aber felsigen Gipfelaufbau. Aufgrund der üppigen Schneelage war auch die direkte Abfahrt vom Gipfel in den Kessel möglich, so ersparten wir uns die Retourhatscherei über den Gipfelaufbau. Heute war es aber leider windiger wie gestern und auch wurden die meist über 3000m hohen Gipfel rund ums Martellertal, öfters eingenebelt. Wir ließen uns aber trotzdem nicht abschrecken da zwischendurch auch immer wieder die Sonne zum Vorschein kam und der Wetterbericht heute eigentlich noch gutes Wetter ansagte. Und...es war die richtige Entscheidung und wir konnten auch diesem Steinhaufen noch einen Besuch abstatten bevor es wieder nach Hause ging.

 

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Skitour auf Cevedale (3769m) und Zufallspitze (3757m) über Zufallferner am 10.02.2018

 

Gestern hieß es schon wieder ab in den Süden. Dieses Mal gleich 2 Tage und ein wenig weiter als die letzten Male, also ging es bereits am Nachmittag des Vortages ins Martellertal in Südtirol.

 

Nach einer klirrend kalten Nacht im Auto (-4° Innentemperatur) am Talschluss des Martellertals, war unser heutiges Ziel der 3769m hohe Monte Cevedale, der dritthöchste Gipfel der Ortlergruppe. Unser Weg führte uns vorbei an Zufall- und Martellerhütte und über den Zufallferner weiter auf den Ostgrad der Zufallspitze, der direkten Nachbarin des Cevedale´s. Zuerst ging es noch auf dessen formschönen und auch 3757m hohen Gipfel, bevor wir ein paar Meter auf den Gletscher Vedretta del Mare abfuhren um anschließend auf den Cevedale aufzusteigen. Bei guten Bedingungen wäre auch ein direkterer Weg von Zufallspitze zum Cevedale über einen Grat möglich, dieser war jedoch heute komplett vereist. Auf dem Rest der Tour gab es heute aber super Verhältnisse. Die Abfahrt über den Zufallferner bei feinstem Pulver war dann noch die Krönung des heutigen Tages.

 

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Hochkarfelderkopf (2219m) am 27.01.2018

 

Nordseitig sollte noch Pulverschnee zu finden sein und in der Sonne sollte es lt. Infos von Bekannten bald sumpfig sein. Ich versuchte mein Glück trotzdem am Hochkarfelderkopf und es war die richtige Entscheidung. Schattseitig entlang der Riffl traumhafter Pulver und auf dem Rest der Abfahrt Firn vom Feinsten. Erst weiter unten traf ich dann auf den zu erwartenden Bruchharsch, dieser tat dem Abfahrtgenuss aber keinen Abbruch.

 

 

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kl. Pleißlingkeil (2417m) und Spirzinger (2066m) am 20.01.2018

 

Aufgrund der doch eher angespannten Lawinensituation und des schönen Wetters im Süden, viel unsere Wahl erneut auf den kl. Pleißlingkeil. Auch heute waren wir wieder bis auf 2 Tourengeher aus Ungarn völlig alleine und konnten die ersten Spuren in den traumhaften Pulverschnee ziehen. Aufgrund des Wetters konnten wir auch den Scheibenkogel und den Spirzinger wieder nicht auslassen.

 

 

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Fritzerkogel (2363m) am 14.01.2018

 

Heute ging es wieder mal ins Tennengebirge, auf den Fritzerkogel. Lt. Vorhersage sollte das Wetter oberhalb von 1800m besser sein, nicht sonnig aber zumindest schon mal nicht so nebelig wie im Tal. Es wurde tatsächlich besser ab 1600m aber dennoch bei weitem nicht nebelfrei so mussten wir heute, anstatt die normalerweise traumhafte Aussicht genießen, das Gipfelkreuz suchen. Nachdem wir ja nur eine kurze Anfahrt hatten, war es dennoch lohnend und gab es im oberen Teil sogar ein paar Zentimeter Pulverschnee.

 

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Hoher Göll (2522m) am 10.01.2018

 

Heute stand als Nachmittagstour der Hohe Göll am Programm. Am Parkplatz angekommen waren wir zuerst nicht ganz sicher ob hier noch etwas von der weißen Pracht zu finden ist. Aktuell geht sich jedoch die Abfahrt noch fast bis zur Steilstufe (Seilversicherung) aus. Wenn aber nicht bald Nachschub kommt, kann man dies anstatt einer Skitour eher eine Wandertour nennen. Richtig gute Verhältnisse gibt es ja am Göll äußerst selten, zur Zeit ist es aber wirklich pickelhart und daher ohne Harscheisen kein Genuss. Am Gipfel gab es dafür nicht mal eine kleine Prise Wind und auch bei der Abfahrt fühlte man sich aufgrund der komplett durchfrorenen Schneedecke wie auf der Skipiste.

 

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